Die Wüsten der Erde
Von der Landfläche unserer Erde sind ungefähr 20
Prozent von Wüsten bedeckt und unter Hinzunahme der Regionen
mit Halbwüsten wächst die Fläche sogar auf
ein Drittel der Landmasse an. Die Fläche der reinen
Wüsten ist knapp 90 Mal so groß wie Deutschland und
umfasst solche Wüstengebiete, die entweder durch einen Mangel
an Wärme oder durch eine große Wasser- und
Niederschlagsknappheit entstehen.
Ihre Einordnung als Wüsten erhalten die Gebiete in erster Linie nach der Vegetationsdichte, die unter fünf Prozent liegen muss. Auf diesem Weg wird ein Kontinent als Wüste definiert, welcher sonst nicht mit den Bildern von Sanddünen und endlosen Geröllfeldern in Verbindung gebracht wird: die Antarktis. Sie stellt die größte Wüste des Planeten dar und übertrifft in ihrer Fläche auch den vermeintlichen Spitzenreiter Sahara um das Eineinhalbfache.